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Als katholische Kindertagesstätte haben wir einen religionspädagogischen Auftrag, dessen Umsetzung wir im täglichen Miteinander leben. Denn im Rahmen einer ganzheitlich gestalteten Erziehung setzt man sich automatisch auch mit religiösen Fragen auseinander.

Häufig machen die Kinder in unserer Einrichtung ihre ersten Erfahrungen mit dem christlichen Glauben. Regelmäßigkeiten, wie das Tischgebet oder das Danken und Bitten zu aktuellen Anlässen, gehören zum Tagesablauf dazu. Die Kinder lernen Rituale, wie z.B. das Kreuzzeichen, aber auch Symbole, wie das Kreuz oder die Kerze, kennen. Besonders in der Fasten- und Adventszeit erzählen und gestalten wir biblische Geschichten, wie z.B. die Geschichte der Arche Noah, machen sie erlebbar. Die Kinder lernen Heilige kennen, wie z.B. Blasius, St. Martin, den Bischof Nikolaus…, die eine Vorbildfunktion für unser Miteinander sein können. Dabei Vermitteln wir die Inhalte kindgerecht, wir machen Rollenspiele, Schattentheater, setzen Bilder und Figuren ein…. Die Kinder lernen verschiedene christliche Lieder kennen. Religiöse Feste, wie Ostern, Erntedank…, werden bei uns bewusst gefeiert, unter anderem mit gemeinsamen (Familien-) Gottesdiensten im Kindergarten, aber auch in der Herz Jesu Kirche. So werden jedes Jahr auch unsere Abschlusskinder mit einem Segen auf ihren Weg zur Schule aus dem Kindergarten entlassen.

Gerade die Besuche der Kirche helfen den Kindern einen Bezug zur Kirche aufzubauen und sich so als einen Teil der christlichen Gemeinde zu sehen. Auch für die Eltern kann so ein Bindeglied zwischen Kirche und Familie geschaffen werden. Durch unseren Bezug zur Pfarrgemeinde Herz Jesu haben wir das Glück Pater Tobias als Ansprechpartner an unserer Seite zu haben. Er gestaltet manche Gottesdienste mit uns, kann aber auch durch sein Projekt Lebenswert Unterstützung anbieten. Bei den jährlichen Gemeindefesten übernimmt der Kindergarten einen Spielstand, und wir haben lange Zeit die Leute im Altenheim mit unseren Kindern besucht. Auch beim lebendigen Adventkalender hat der Kindergarten jetzt schon häufiger ein Adventfenster mitgestaltet.

Darüber hinaus erleben Kinder in unserer Einrichtung, dass andere Kindern einen anderen Glauben haben können. Ihr Gott hat einen anderen Namen, die Kinder feiern andere Feste. Diese anderen Religionen werden von uns respektiert. So dürfen muslimische Kinder beim Gebet ihr Gesicht mit den Händen bedecken, anstelle eines Kreuzzeichens.

Jedes unserer Kinder soll sich mit seiner Einzigartigkeit angenommen fühlen.